Von Whittier mit dem Schiff nach Vancouver

Hubbart Gletscher

26.08.2014

Erster Schiffstag

Heute Morgen war zwar kein Sonnenwetter, aber auch kein Regen wie tags zuvor. An diesem Tag sollte uns die Reise zum Hubbart Gletscher führen.

Gegen 14:45 Uhr kam der Gletscher in Sichtweite. Und je näher wir an ihn heranfuhren, desto kühler wurde es und immer mehr kleine "Eisberge" schwammen im Wasser.

Die Seelöwen ließen es sich bei einem Sonnenbad gutgehen.

Jedoch sollte es noch bis 16:00 Uhr dauern, bis der Kapitän bis auf 800 Meter an den Gletscher heranfuhr und die NORWEGIAN SUN längsseits legte. Da zwischenzeitlich die Wolkendecke aufgerissen ist, lag der Gletscher in seiner ganzen Größe und Schönheit im Sonnenlicht vor uns.

Was wir bis dahin nur zu Hause im Fernseher gesehen hatten, durften wir nun live erleben: der Gletscher kalbte mehrfach und dies waren außergewöhnliche Momente.

 

(Das folgende Video haben wir aus Einzeilbilder erstellt, daher ist es nicht ganz ruckelfrei)

Erst gegen 17:00 Uhr drehte der Kapitän das Schiff und nahm ganz langsam Fahrt auf, um zu unserem nächsten Ziel, Icy Strait Point, zu kommen, welches wir am nächsten Morgen erreichen sollten.

 

Den Rest des Tages verbrachten wir mit dem Verarbeiten der gewonnenen Eindrücke, dem Sichten der unzählig gemachten Bilder und Videos und dem anschließenden Abendessen.

Icy Strait Point

27.08.2014

Zweiter  Schiffstag

Um 09:00 Uhr Ankunft in Icy Strait Point. Da unser Schiff zu groß für den kleinen Hafen war, lagen wir ca. 1 Seemeile vorher auf Reede. Der Transfer an Land erfolgte mit den schiffseigenen Tenderboten.

Das was in Icy Strait Point zu sehen ist, lässt sich gut zu Fuß erreichen. Im Grunde handelt es sich um ein altes Fischerdorf, in dem früher hauptsächlich der vor der Küste gefangene Lachs verarbeitet wurde. Heute dienen die alten, aber restaurierten Gebäude und Maschinen dazu, den Touristen das Leben von früher näher zu bringen und beherbergen natürlich eine Menge an Souvenirläden.

Viel mehr gibt es zu Icy Strait Point nicht zu sagen.

Schön war die Wanderung durch einen Teil des Regenwaldes. Absolute Stille und der Geruch von tausenden von Jahren.

Juneau

28.08.2014

Dritter  Schiffstag

Heute stand als erstes der kleine Ort Juneau (Hauptstadt Alaskas) auf dem Programm. Von 07:00 Uhr bis 13:00 Uhr hatten wir Gelegenheit an Land zu gehen und den Ort zu besichtigen. Juneau wird hauptsächlich bestimmt durch den Lachsfang und deren Verarbeitung sowie durch die Touristen, die hier mit allen möglichen Kreuzfahrtschiffen ankommen. Wer Goldschmuck liebt und dazu noch alle möglichen Varianten von Edelsteinen, der ist hier bestens aufgehoben.  Auf der „Hauptstraße“ reihen sich nahtlos an die 30 Juweliergeschäfte aneinander.

Alle Mann an Bord!

Alle Mann an Bord!

Um 13:00 Uhr hieß es „alle Mann an Bord“ (durch Kapitän Klaus) und es ging durch den Tracy Arms Fjort zum Sawyer Gletscher. Hierzu möchten wir nicht viel schreiben. Schaut euch einfach die Bilder an!

Skagway

29.08.2014

Vierter  Schiffstag

Weiter gings nach Skagway. Je weiter wir Richtung Vancouver kommen, desto größer werden auch die Städte die wir anlaufen. Wenn man bei rund 8.500 Einwohner von einer großen Stadt sprechen kann.

Außer Souvenirgeschäfte und natürlich die hier obligatorischen Schmuckgeschäfte gibt es hier nicht viel zu sehen.

1 Karat nur $ 899,00 !

Und die Nuggets erst... (nicht die von McDonalds!)

Ketchikan

29.08.2014

Fünfter  Schiffstag

Unser letzter Landgang auf unserer Schiffsreise führt uns nach Ketchikan. Hier haben wir an Land eine Sightseeing Tour mit dem Bus gebucht, die uns unter anderem auch zu freilebenden Bären führen sollte, welche wir beim Lachsfang beobachten sollten. Aber entweder hatten die Bären an diesem Tag frei oder es war nicht ihre Essenszeit. Gesehen haben wir nämlich, außer einigen Bärenspuren, keines dieser Tiere.

Aber dafür konnten wir Lachse beobachten wie aus dem Wasser springen, um gegen den Strom flussaufwärts zu ihren Laichplätzen zu gelangen.

Wer eine Sightseeing Tour zu Lande und zu Wasser machen möchte, braucht bei diesem Gefährt nicht umsteigen.

Natürlich haben wir auch Dollys Haus besichtigt. Es ist ein muss, wenn man schon mal in Ketchikan ist. Ihr wisst nicht, wer das war? --- Der gute Geist in der Zeit der Prohibition. Und wahrscheinlich verdiente sie nicht nur ihr Geld damit.

Durch die Inside Passage nach Vancouver

An unserem letzten Tag auf dem Schiff geht es durch die Inside Passage nach Vancouver. Bereits gegen Mittag kamen rechts und links die ersten Berge zum Vorschein. Heute hatten wir mit dem Wetter leider nicht so ein Glück wie in den zurückliegenden Tagen: es war trübe und immer mal wieder regnete es leicht. Dennoch haben wir bis es dunkel wurde an Deck ausgehalten und uns die wunderschöne Natur, die sich in der Inside Passage findet, angeschaut.


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